| 1. |
Die Stadtverwaltung erarbeitete eine ROV-Einwendung, in der u.a.
der Satz stand: Die Stadt Königstein hält daher den jetzt geplanten Flughafenausbau für nicht raumverträglich und spricht sich dagegen aus“. |
| 2. | Die CDU, die im kompletten Rhein-Main-Gebiet massiv von Wiesbaden unter Druck gesetzt wird, versuchte diesen Entwurf im Magistrat soweit wie möglich zu entschärfen. Es wurde ein Kompromisspapier erarbeitet, was an der untersten Grenze der Zumutbarkeit für die ALK und die Grünen lag, um eine möglichst große politische Basis für die Einwendung zu haben. |
| 3. | Das Ergebnis war eine Magistratsvorlage, in der jede
Stellungnahme Pro oder Contra zum Ausbau fehlte - dafür war
der verhinderte Ausbau der B8 ein zentrales Thema.
Es scheint, als ob hinter den Kulissen der Deal: Tausche Flughafenausbau gegen B8“ gelaufen ist. |
| 1. | Kombinierte Haupt/Finanzausschuß- und
Bau/Umwelt/Planungsausschuß-Sitzung Dort überraschte die CDU mit einem weiteren Verwässerungsvorschlag, mit dem sie auch diesen Kompromiss noch weiter aufweichen wollte. Ein Antrag der ALK, an einer Stelle den Satz 'Eine weitere Belastung durch ... sollen vermieden werden' zu ersetzen durch 'Eine weitere Belastung durch ... müssen vermieden werden' wurde angenommen. Über den CDU-Antrag wurde aus 'Zeitgründen' nicht abgestimmt. |
||||||||||
| 2. | Stadtverordnetenversammlung In den Redebeiträgen wurde sehr schnell klar, daß die CDU/FDP-Fraktion die Konfrontation suchte. Da das Arbeitsplatzargument ja mittlerweile endgültig widerlegt ist, kristallierte sich in den CDU/FDP-Beiträgen aus einem allgemeinen Wachtstums-BlaBla (Wir brauchen den Flughafen, damit wir das Geld haben bessere Schulen zu bauen“) nach und nach der Satz Ja - wir wollen den Flughafenausbau“ heraus.
Dann kam die Abstimmungsmaschinerie. Die CDU/FDP verzichtete auch im Finale auf jeden Versuch einen gemeinsamen Beschluß zu fassen:
|
||||||||||
| 1. | Es gibt Städte/Gemeinden die gerne bereit sind ihr Schärflein für den Fortschritt, das Wachstum, die Arbeitsplätze, usw. auf sich zu nehmen. | ||||
| 2. | Es gibt Städte/Gemeinden die erkannt haben,
daß letztlich der Mensch und die Umwelt das
Wichtigste ist, denn was nützt uns der Fortschritt,
wenn uns die Luft zum atmen und die Ruhe zum Schlafen
fehlt. Was liegt näher als jedem das zu geben was er mag. Die einen bekommen ihr Wachstum mit allen Konsequenzen, die Grenzen der anderen werden akzeptiert. Konkret: Wir fordern das Regionale Dialogforum auf,
|