Ehemals 'Aktuelles' vom 1. Quartal 2010
Aktuelles
29.03.2010: DFS dementiert - ohne "Butter bei die Fisch zu geben"
Über eine gratis Werbe-Postille im Main-Taunus Kreis lässt die DFS ein Dementi zu Michael Krafts (DFS) Aussage vom 11.03.2010 verbreiten.

Zu diesem Dementi: Herr Kraft sagte nichts anderes, als dass die "Südumfliegung" frühestens 2020 eingeführt wird, das Dementi besagt nichts anderes als dass die "Südumfliegung" noch nicht bei Inbetriebnahme der NW-Bahn geflogen wird, sondern erst später.

Liebe DFS - wir fordern euch zum wiederholten Male auf:
"Rumeinern" ist nicht mehr angesagt - rückt endlich raus mit verbindlichen Aussagen!


Solange ihr nicht ehrlich seid, glauben wir euch kein Wort, selbst wenn ihr in der "Valium für's Volk"-Veranstaltung namens FFR (Forum Flughafen und Region) uns fast täglich die Heilslehren von dem immer leiser werdenden Luftverkehr versprecht!



20.03.2010: Lügen, Lügen - nichts als Lügen
Am Mittwoch dieser Woche flog eine weitere Lüge der Lufthansa auf:
In einer Präsentation erläuterte sie, dass sie nach dem Ausbau in Frankfurt von einer "Minimum Connection Time" (MCT) von 60 Minuten ausgeht.

Erinnern wir uns:
Bei der frühzeitigen Vorfestlegung auf die NordWest-Variante sind massenweise Varianten unter den Tisch gefallen, weil sie eine MCT von mehr als 45 Minuten hatten.
Neuerdings scheint das aber keine Rolle mehr zu spielen!

Nichts - aber auch garnichts ist an diesem Ausbauprojekt mit rechtsstaatlichen Mitteln zugegangen:

16.03.2010: Zwei Petitionen
Zur Zeit gibt es zwei Petitionen die sich mit dem Luftverkehr beschäftigen:

  1. Der Deutsche Bundestag möge ein Nachtflugverbot an allen deutschen Flughäfen in der Zeit von 22 bis 06 Uhr beschließen, um die durch nächtlichen Fluglärm verursachte massive Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung zu beseitigen.

    Zur Unterzeichnung:
    epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9902

    Unterzeichnung möglich bis zum 27.04.2010


  2. Man möge beschließen, dass das Kerosin für gewerblich operierende Luftfahrtunternehmen besteuert wird!

    Zur Unterzeichnung:
    epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9676

    Unterzeichnung möglich bis zum 26.03.2010




12.03.2010: Katze aus dem Sack (Teil 2)
Hier die gestern angeküdigten Presseberichte:




11.03.2010: Katze aus dem Sack
Morgen werden wir in der Zeitung lesen, dass die Routenführung des kompletten West- und Nordwestsektors der Fraport Planfeststellungsunterlagen erstunken und erlogen ist.

Wir haben unseren Eppsteinern Politikern schon immer gesagt, dass es die Lufthansa niemals hinnehmen wird, dass jeder Flug in West, Nord/West oder Nordrichtung ca. 40km Umweg fliegen muss.

Als im Landtagswahlkampf 2008 unser damaliger Bürgmeister Wolter eine mit Steuergeldern finanzierte 4-seitige farbige Einlage und dem Titel "Bald weniger Fluglärm über Eppsteins Stadtteilen" über die Eppsteiner Zeitung in alle Haushalte verteilen liess, reagierten wir mit einer Entgegnung "Wahlkampfgetöse übertönt Flugzeuggetöse".

Diese Stellungnahme veranlasste CDU und FDP zu einem offiziellem Stadt­verordneten­beschluss in dem uns die nie vorhandene Unterstützung der Stadt entzogen wurde.
Die komplette Geschichte finden Sie in unserem Archiv.

Jetzt ist es also amtlich:
Die DFS erklärte heute vor 45 Mitgliedern der kommunalen Arbeitsgruppe, "dass die als 'Südumfliegung' bezeichneten Abflugrouten nicht vor dem Jahr 2020 geflogen werden".


Aus der Traum unserer Eppsteiner "Koch/Posch hörigen" CDU/FDP-Truppe. Es wird nach dem Ausbau nicht leiser sondern lauter werden !!!



25.01.2010: "Forum Flughafen und Region" entvölkert sich
Das "Forum Flughafen und Region" (FFR), die Nachfolgeorganisation des "Regionalen Dialogforums" (RDF), verliert seine Mitglieder.

War das RDF schon eine Veranstaltung die das politische Konzept "Valium für's Volk" verfolgte - so ist das FFR mit seinem Anhängsel "Umwelt- und Nachbarschaftshaus" unverholen eine reine Veranstaltung der hessischen Staatskanzlei:

Das fängt an mit der Frage "Wer bekommt die 'Ehre' zu den handverlesenen Mitgliedern zu gehören?", geht weiter über die Geschäftsordnung (ein Machwerk aus einer vordemokratischen Ära) und endet mit der absoluten Unverbindlichkeit des Konvents (eine Art Parlament ohne Stimm- und Informationsrecht).

Seit Dezember 2009, verlassen die Mitglieder das FFR:

DGB und Verdi,

Die LINKE,

Raunheim,

Frankfurt, Neu-Isenburg und Kelsterbach,

Flörsheim,

Hattersheim,

Hochheim und

WiDeMa

Da die relevanten Kommunen dem FFR den Rücken kehren, wäre das die Chance für Eppstein einen Sitz im Konvent zu bekommen. Koch empfängt jeden irrelevanten Akteur mit offenen Armen.



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