| 1. | Die Zahl der Ein-/Ausflugpunkte wurde von 4 auf 6 erhöht
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| 2. | Wo ist die angebliche Lärmentlastung ?
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| 3. | Anhörung im Hessischen Landtag (Frühjahr 2000) Zitat Herr Gebauer (DFS): ... EAM 04 ist insgesamt ein europäisches Projekt. Wir in der Bundesrepublik Deutschland beabsichtigen, diese neue Struktur bis zum Februar 2002 endgültig eingeführt zu haben. ... Diese Punkte [Anm.d.Red.: Gemeint sind Kreuzungspunkte] wollen wir dadurch deutlich entschärfen, dass wir den Gesamtverkehr zukünftig weiter verlagern. Wir nutzen auch die Räume, die wir heute insbesondere nördlich des Flughafens bei Landerichtung Ost noch nicht ausgenutzt haben. ... Insgesamt ist für uns seitens der Flugsicherung festzustellen, dass die Umklappverfahren, d. h. die Implementierung der neuen Luftraumstrukturen, die wir für die kommenden Jahre planen, dazu führen werden, dass die im Rahmen der Mediation gefundenen Werte seitens des Luftraums grundsätzlich erfüllt werden können. Der Luftraum wird die 120 Bewegungen, die für diesen Flughafen vorgesehen sind, aufnehmen können. ... Siehe Anhörung im Hessischen Landtag vom 10. Mai 2000 (Seite 37) Und weiter Zitat Herr Bonneß (DFS): ... Ausgangspunkt war die Frage: Was nützt es, wenn wir hier in Frankfurt eine Kapazität von 120 Bewegungen in der Stunde schaffen, aber der europäische bzw. überregionale deutsche Raum ist so dicht, dass man das gar nicht abfliegen kann? ... Mit diesem System, das bis zum Jahr 2002 eingeführt werden soll, werden wir die noch vorhandenen Schwachstellen, die Sie ja aus der Presse kennen - den Luftraum oberhalb von Frankfurt, den Bereich der Kontrollzentrale Karlsruhe und den Bereich um München -, so weit neu strukturieren, dass der Luftraum der Kapazitätsnachfrage entsprechen wird. ... Siehe Anhörung im Hessischen Landtag vom 11. Mai 2000 (Seite 74) | ||||||||||||
| 4. | Fraport Ausbauunterlagen (Die Erste) In allen Fraport-Ausbauunterlagen gibt es Pläne Vorher/Nacher (bezogen auf den Ausbau). In diesen Plänen ist vorher immer TAU (obwohl sie z.T. ein Datum von 2002 haben), nachher immer TABUM und GOGAS. Diese Vorgehensweise hat zur Folge: Es wird niemals möglich sein den Zuwachs an Lärm durch den Ausbau zu dokumentieren, weil Fraport nicht TAU mit TABUM vergleicht, sondern TABUM/GOGAS vorher/nachher. Alle Anfragen und Interventionen im RDF, bei den Lärmgutachten den TAU-Lärm nachträglich zu berechnen (mit den gleichen Algorithmen, wie der TABUM-Lärm NACH Ausbau berechnet wurde) wurden von der DFS verhindert. Wieso weigert sich die DFS die Fluglärmsimulation des Gutachters Wolf, die auf Daten aus 2000 beruht, für die Öffentlichkeit freizugeben ? Damit wäre beweisbar, was am 19.4.2001 wirklich geschehen ist - die Neuverlärmung eines riesigen Gebietes OHNE Entlastung anderer Betroffener! | ||||||||||||
| 5. | Fraport Ausbauunterlagen (Die Zweite) z.B. die im ROV veröffentlichte Karte mit der Darstellung der Flugrouten nach Ausbau ![]() enthält in der Legende den Satz "Die An- u. Abflugrouten -Vorzugsvariante Nordwest- wurden von der DFS übernommen und zur Veröffentlichung am 19.4.2001 freigegeben (Stand 30.03.2001)". Siehe: ![]() | ||||||||||||
| 6. | Was wäre passiert wenn die Erhöhung der notwendigen Kapazitäten rechtlich einwandfrei realisiert worden wäre ? Stellen Sie sich einmal vor, was passiert wäre wenn Fraport mit der DFS auf einem rechtlich einwandfreien Weg die Kapazitätserhöhung in der Luft geplant hätte. Sie können das stete Hauen und Stechen der Kommunen (viele sind für den Ausbau, wie z.B. Frankfurt, Wiesbaden und Eppstein - aber nur wenn sie keine weitere Lärmbelastung bekommen) ja täglich in der Presse nachlesen. Das hätte Mord und Totschlag gegeben - der Ausbau wäre gefährdet ! | ||||||||||||
| 7. | Am 11.03.2010 (fast exakt 9 Jahre nach dem 19.04.2001) rückt die DFS mit der Wahrheit heraus: Sie erklärt den versammelten Kommunen, dass alles was im Planfeststellungsverfahren zu Flugrouten drin steht falsch ist: Es werden mindestens die ersten 10 Jahre nach Ausbau genau die Routen geflogen, die die DFS am 19.04.2010 eingeführt hat !!! Siehe Darmstädter Echo vom 12.03.2010, Frankfurter Neue Presse vom 12.03.2010, Main-Spitze vom 12.03.2010, F.A.Z. vom 13.03.2010 und Wiesbadener Kurier vom 13.03.2010 | ||||||||||||
| 8. | Am 24.03.2010 distanziert sich die DFS von den Aussagen Ihres Mitarbeiters Michael Kraft. Wer das Dementi aber sogrsam liest, stallr fest, dass es gar kein Dementi ist: Siehe unseren Bericht vom 29.03.2010. | ||||||||||||