Ausbau Flughafen Rhein-Main
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Inhalt
Vorgeschichte:Die Entwicklung vom Flughafen seit 1935

Startbahn 18 West Chronik
Generalausbauplan: Der Generalausbauplan
Ausbaustufe 1: Die neuen Flugrouten
Ausbaustufe 2: Die neue Landebahn
Ausbaustufe 3: Die A-380 Wartungshalle
Ausbaustufe 4: Das neue Terminal 3
Ausbaustufe 5: Die 'Airport-City'

Hintergrund 1: Das Fluglärmgesetz
Hintergrund 2: Das Flughafenkonzept
Wg. fehlender Gesamtbelastungsstudie: Kraftwerksbau Staudinger



Die Entwicklung des Frankfurter Flughafens seit 1935
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Der Moloch wächst




Der Generalausbauplan
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Zum Vergleich:
Das gesamte Ausbauprojekt soll den Frankfurter Flughafen um die Kapazität des Münchner Flughafens erweitern ! (Stand 2004).
Und das bei einem Flughafen in "bester Innenstadtlage" !


Im Norden die geplante Landebahn Nordwest
Länge von 2800 m, Breite von 60m, Abstand zur Nordbahn 1400m, zugelassen für Allwetterbetrieb [CAT III]

Im Südosten (Gelände der ehemaligen Airbase) das geplante Terminal 3
Kapazität mehr als 25 Mio. Passagiere pro Jahr mit 75 Flugzeugabstellpositionen).
Zusätzlich sind weiter Wartungs- und Frachtanlangen, Werkstätten, Parkplätze, ein Hotel und ein großes Einkaufszentrum geplant.
Für das Terminal soll der Autobahnanschluss Zeppelinheim erweitert werden.

Im Südwesten die geplante A380-Wartungshalle.



Ausbaustufe 1: Die neuen Flugrouten
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Am 19. April 2001 'beglückte' die DFS die Rhein-Main Region mit einem komplett neu gestalteten Flugrouten-Konzept.
Über riesigen Teilen des Rhein-Main-Gebietes wurden neue Luft-Autobahnen installiert.
Besonders hart traf es den Taunus, der bisher von Fluglärmgeschädigten der ganzen Region als Zuflucht benutzt wurde.

Die offizielle Lesart war: EAM04 ist die Anpassung an die europäische Luftraumstruktur.

Was die DFS verschwieg - und bis heute leugnet:
Im Rahmen dieser Umorganistion hat sie klammheimlich den Luftraum unter Vorwegnahme des Ausbaus (der zu diesem Zeitpunkt noch im Planungszustand 'dümpelte'), auf die nach dem Ausbau notwendigen 120 Flugbewegungen/Stunde ausgebaut !!!


Und das unter fast vollständiger Umgehung der Fluglärmschutzkommission !!!

Der Hintergrund für diese Vorgehensweise ist klar:
Nur mit diesem hinterlistigen Überraschungs-Coup konnte das bewerkstelltigt werden, da sonst in der Fluglärmschutzkommission viele Kommunen begriffen hätten, was da auf sie zuklommt - und einen massiven politischen Widerstand organisiert hätten.




Ausbaustufe 2: Die neue Landebahn
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Ausbaustufe 3: Die A-380 Wartungshalle
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Ausbaustufe 4: Das neue Terminal 3
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Derzeitiger Planungsstand ...
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...und ein Modell ...


... und die Aussage von Günther Asendorf (Flughafenarchitekt), daß dieses Terminal eigentlich überflüssig ist:
80 Mio. Passagiere sind mit den bestehenden Terminals machbar
.


09.12.2004: Alternativpläne
Wir sind im Web fündig geworden und haben Planungs-Alternativen aufgestöbert, die noch mehr Kapazität bringen würden:

 

Die zugehörige Beschreibung lautet:
Aufgabenstellung in der 1. Phase war die Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes für ein 430 ha großes Gelände südlich des bestehenden Flughafens, frei werdend durch den Abzug der amerikanischen Streitkräfte. Inhalt der Erweiterung war ein neues Terminal für weitere 25 Mio. Passagiere und 50 Flugzeug-Positionen mit dazugehöriger Infrastruktur, Parkhäuser, eine kompletteCargo-City mit Frachtumschlag Flugzeug zu LKW, sowie Flugzeugwartungshallen.

In der 2. Phase war ein ausgearbeitetes Konzept für das Terminal auf Basis eines detaillierten Programmes gefordert.

Das Entwurfskonzept sieht eine bandartige Gliederung und Zonierung der städtebaulichen Struktur vor, um ein entsprechendes Wachstum vom Kern ?dem Terminalgebäude? nach außen zu ermöglichen. Zur Aufwertung des Gesamtgeländes und Orientierung innerhalb desselben wurde ein zentraler Erschließungsraum als Parkgelände angelegt. Der Terminal selbst ist ebenfalls linear aufgebaut, einzelne Funktionsbereiche sind durch sogenannte Canyons voneinander getrennt. Diese dienen der vertikalen Erschließung und der Orientierung im Gesamtkomplex über die verschiedenen Ebenen und dem optischen Raumerlebnis für den Nutzer.

Die Linearität ermöglicht auch ideales Wachstum in beliebigen Schritten auf Land- und Luftseite, sowie Entflechtung der einzelnen Nutzungsbereichen.




Ausbaustufe 5: Die 'Airport-City'
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Der Schlüssel zu den irrwitzigen Ausbauplänen, in deren Folge ein sechstel des kompletten Rhein-Main-Gebietes mit Siedlungsbeschränkungen belegt wird:
Wer rechnen kann, hat sich schon seit langem gefragt, wie sich das alles rechnet.

Die Antwort ist ganz einfach:
Siehe Pressemitteilung der Fraport AG vom 24. April 2007.


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