FRA/wds - Einige Wochen lang wird der Nachbau eines Rumpfsegments des
Super-Airbus A380 vor dem Frankfurter Naturmuseum Senckenberg stehen.
Offizieller Auftakt ist am 10. Oktober, wenn das Museum einen Abguss
des größten Flugsauriers Quetzalcoatlus mit zwölf
Metern Spannweite in seine Sammlung aufnimmt. Der Airbus-Rumpfquerschnitt
ist gut 8,5 Meter hoch und mehr als sieben Meter breit. Auf zwei Decks
erhalten Besucher darin mit Texttafeln, Bildern und Video Informationen
über die Naturgeschichte des Fliegens und die Zukunft der Zivilluftfahrt.
"Wir schlagen eine Brücke von der Vorgeschichte, die im
Senckenberg dokumentiert ist, in die Zukunft, die nicht zuletzt am Flughafen
Frankfurt stattfindet," kündigte der Vorstandsvorsitzende der
Fraport AG, Dr. Wilhelm Bender, heute bei einer Pressekonferenz im Senckenberg-
Museum an.
Der Flughafenchef fügte hinzu, diese Aktion verbinde
darüber hinaus Region und Airport. Unter dem Arbeitstitel "Fliegen
wie ein Vogel" werde derzeit über weitere gemeinsame Veranstaltungen
nachgedacht. Dr. Bender erwähnte u. a. Schülerwettbewerbe oder Besuchs-
und Informationsangebote im Senckenberg-Museum wie am Flughafen Frankfurt.