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Pressemitteilung: 27. September 2004
Giganten der Lüfte: Vom größten Flugsaurier zum Airbus A380
Das Frankfurter Senckenbergmuseum wird Standort des Quetzalcoatlus, des größten Lebewesens, das jemals geflogen ist, und der Frankfurter Flughafen wird Standort des größten Passagierflugzeugs, das jemals gebaut wurde, des Airbus A380. Beide werden am 10.Oktober aufeinandertreffen: Wenn die Nachbildung eines Quetzalcoatlus an diesem Tag der Öffentlichkeit vorgestellt wird, können sich die Besucher am Museumseingang in einem 1:1-Rumpfquerschnitt des A380 über Geschichte und Zukunft des Fliegens informieren.

Mit dieser Aktion schlagen die Partner Senckenbergmuseum und Fraport AG symbolisch eine Brücke von der Urgeschichte des Fliegens zur Zukunft der zivilen Luftfahrt. Die Gemeinschaftsaktion ist zugleich Auftakt für eine intensive Kooperation rund um den Menschheitstraum vom Fliegen und seine natürlichen Vorbilder.

Wie Wolfgang Strutz, Präsident der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, und Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, am Montag auf einer Pressekonferenz im Senckenbergmuseum sagten, wird für die umfangreiche Sammlung von Vogelpräparaten des Museums eine moderne Präsentationsform entwickelt. Sie soll unter dem Arbeitstitel "Fliegen wie ein Vogel" von gemeinsamen Aktionen flankiert werden, zum Beispiel durch Schülerwettbewerbe oder Besuchs- und Informationsangebote im Museum und am Flughafen.

Mit gut 8,5 Metern Höhe und mehr als sieben Metern Breite sowie seinen zwei Etagen sprengt der A380 alle bisher bekannten Dimensionen der zivilen Luftfahrt. Mit zwölf Metern Spannweite und zwei Metern Schädellänge war Quetzalcoatlus im Wortsinn ein Saurier der Lüfte. Strutz und Dr. Bender hoben hervor, dass beide Partner mit voller Absicht die Superlative in ihrer Gemeinschaftsaktion herausstreichen, weil sie sich als starke Partner für die Region FrankfurtRheinMain einsetzen wollen.

Das Museum wie der Flughafen seien herausragende Standortfaktoren, die wesentlich zur Attraktivität von FrankfurtRheinMain als Wirtschafts- und Ballungsraum beitrügen. Die Begegnung des 70 Millionen Jahre alten Flugsauriers mit dem Passagierflugzeug der Zukunft ist spektakulär und soll nach den Worten von Dr. Bender und Strutz die Kraft der Rhein-Main-Region auf wirtschaftlichem, kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet zeigen. "Wir schlagen auch eine Brücke von der Region zum Flughafen, von dort in die Region, um auf das gemeinsame Interesse der Region an einer zukunftsfähigen Infrastruktur wie an einem lebendigen und weit über FrankfurtRheinMain hinaus wirkenden Kulturangebot zu verdeutlichen", sagten Strutz und Dr. Bender.


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