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Pressemitteilung FAG im Römer vom: 22. Oktober 2004 |
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Nach dem Kauf des Caltex-Geländes durch Fraport: Planung für A 380-Werft muss überdacht werden!
Mit einem dringlichen Appell an alle Mitglieder der Regionalversammlung Südhessen, einer Abholzung von 20 Hektar Bannwald für den Bau der A-380 - Werft jetzt keinesfalls mehr zuzustimmen, hat die Fraktion der FlughafenAusbauGegner - FAG im Frankfurter Römer auf die heutige Verlautbarung der Fraport AG reagiert, man habe von der Caltex Deutschland GmbH deren 84 ha großes ehemaliges Raffinerie - Gelände bei Kelsterbach nordwestlich des Frankfurter Flughafens gekauft.
"Wir haben immer gesagt, dass die Fraport AG mit gezinkten Karten spielte, als sie Alternativ - Standorte für den Bau der Werft innerhalb des Flughafengeländes verwarf", sagte Horst Schäfer, der Fraktionsvorsitzende der FAG - im Römer.
"Mit dem Kauf des Caltex - Geländes schafft die Fraport jetzt selbst die Grundlage für eine alternative Planung", sagte Schäfer.
"Was spricht dagegen, solche Betriebsteile vom Flughafengelände auf das Caltex - Gelände zu verlagern, die nicht zwingend am Airport - Standort verbleiben müssen?", fragte Schäfer.
"Wenn Herr Bender verlauten lässt, er wolle mit alle Kraft auf eine Ansiedlung von Unternehmen auf dem Caltex - Gelände hinwirken, dann ist es an der Zeit, dass die Anteilseigner der Fraport, allen voran die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth, darauf hinwirken, dass die Fraport in eigener Sache tätig wird", sagte Schäfer.
Schäfer forderte insbesondere die SPD - Vertreter in Frankfurt und den Anrainerkommunen des Flughafens auf, endlich Farbe zu bekennen.
"Wer den Waldeinschlag soweit wie möglich minimieren will, wie es die SPD für sich in Anspruch nimmt, der muss spätestens jetzt einsehen, dass die Fraport die Region nicht weiter vor vollendete Tatsachen stellen kann", sagte Schäfer abschließend.
Zum Thema:
- Fraport's Überraschungscoup
- Die erste Reaktion der betroffenen Bürgermeister
- Reaktion vom Bündnis der BI's
- Pressemitteilung der Grünen
- Pressemitteilung der FAG
- Das Resümee vom hessischen Rundfunk
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