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Pressemitteilung: 04. November 2004
Regionalversammlung zur Wartungshalle für den Airbus 380
VhU fordert Regionalversammlung auf, den Bau Wartungshalle ohne zeitliche Verzögerung zu ermöglichen
Frankfurt am Main. “Was die Region jetzt am wenigsten gebrauchen kann sind Diskussionen um neue Standorte dieser Wartungshalle, die wertvolle Zeit verplempern. Der HUB München darf uns nicht noch mehr Verkehr abziehen,” sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) heute mit Blick auf die morgige Regionalversammlung. “Wir fordern daher als hessische Wirtschaft die Regionalversammlung auf, den Bau der A-380 Wartungshalle ohne jegliche zeitliche Verzögerung zu ermöglichen und ihre Genehmigung zur Abweichung vom Regionalplan zu erneuern.”

Mit der Investition in die Airbus-Wartungshalle geschehe im Ballungsraum Innovation, die Beschäftigung schaffe und sichere. Wenn die Region diese Chance verspiele, sei das der erste Schritt in die Zweitklassigkeit, des Airports und der Region, so Fasbender weiter. Im zügigen Abschluss des Projekts Wartungshalle Airbus 380 sehe die Spitzenorgansiation der hessischen Wirtschaft daher einen Prüfstein dafür, ob die Region sich zu Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Zukunftssicherung bekenne. Mit dem neuen Megaliner und “Doppeldecker” Airbus 380 werde wieder Luftfahrtgeschichte geschrieben. Wer immer einen Flughafen betreibe, müsse alles daran setzen, Heimat- und Wartungshafen für dieses neue Flugzeug zu werden. Der Airport FrankfurtRheinMain habe aufgrund seiner Größe und Stellung diese Chance.

Vor dem Hintergrund des Arbeitsplatzabbaus bei Opel und der Arbeitsmarkt-Reform als gegenwärtig wichtigster Reform in Deutschland sei aus Sicht der VhU jedes Verhalten skandalös, das die Erweiterung des Flughafens als Deutschlands größtem Arbeitsplatz um 40.000 auf 100.000 verhindere oder auch nur verzögere. Denn Verzögerung bedeute im Standortwettbewerb fast immer Verhinderung.


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