Pressemitteilung BMVBS vom: 27. Oktober 2006, Nr.: 349/06 Logo


Tiefensee: Schnelle und unbürokratische Planungszeiten stärken den Standort Deutschland
Gesetz zur schnelleren Infrastrukturplanung beschlossen
Die Planungszeit für große Infrastrukturvorhaben wird in Zukunft durchschnittlich um zweieinhalb Jahre kürzer sein. Dies wird insbesondere durch Verfahrenserleichterungen und einen verkürzten Rechtsweg bei ausgewählten Verkehrsprojekten erreicht. Der Deutsche Bundestag hat heute in 2./3. Lesung dem entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung zur "Beschleunigung von Planungsverfahren für Infrastrukturvorhaben" mit breiter Mehrheit zugestimmt. Die neuen Regelungen sollen noch in diesem Jahr in Kraft treten.

"Die Bundesregierung hält Wort," so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. "Das neue Gesetz ist Entbürokratisierung und Beschleunigung zugleich. Das Gesetzespaket löst das bisher überwiegend für Ostdeutschland geltende "Verkehrswegebeschleunigungsgesetz" ab. Das Gesetz hat sich vorbildlich in Ostdeutschland bewährt und soll nun bundesweit mit weiteren Verbesserungen Infrastrukturplanungen entscheidend erleichtern. Schnelle und unbürokratische Planungsverfahren bei Infrastrukturvorhaben stärken den Standort Deutschland mit allen positiven Auswirkungen für Wachstum und Beschäftigung. Bund und Länder haben bei diesem Vorhaben äußerst konstruktiv zusammen gearbeitet."

Der Bundesrat muss in den kommenden Wochen abschließend über das Gesetzesvorhaben abstimmen.

Die wichtigsten Regelungen des Infrastrukturplanungsbeschleunigungsgesetzes:


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