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Pressemitteilung: 21. Dezember 2009 |
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SPD beantragt namentliche Abstimmung: Abgeordnete von CDU und FDP können
in Sondersitzung zeigen, was ihre Versprechen wert sind
Die SPD-Fraktion wird in der morgigen Sondersitzung des Hessischen Landtags
eine namentliche Abstimmung zu ihrem Dringlichen Entschließungsantrag
(Drucksache 18/1735 Anlage) zum Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen beantragen.
„Dann können die Abgeordneten von CDU und FDP zeigen, was ihre Versprechen wert
sind“, sagte ein Sprecher der SPD-Fraktion am Montag in Wiesbaden. Konkret wolle
die SPD über die Ablehnung der Revision gegen das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichthofs
zum Flughafenausbau abstimmen lassen.
„Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs gibt
die notwendige Rechtssicherheit, um das langjährige Versprechen eines Nachtflugverbots
zu verwirklichen. Wer die Revision will, will dieses Versprechen brechen.“
Die SPD-Fraktion erinnerte daran, dass die Fraktionen von CDU und FDP seit Abschluss des
Mediationsverfahrens mehrfach geschlossen im Landtag für das Mediationspaket gestimmt
hatten. „Die Beschlusslage ist eindeutig: Kein Ausbau ohne Nachtflugverbot. Jetzt müssen
alle Abgeordneten von CDU und FDP persönlich bekennen, ob sie zu ihrem Wort stehen oder es
bereitwillig brechen.“
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