Pressemitteilung: 21. Dezember 2009
VhU zur morgigen Landtagssitzung zum Flughafenausbau Frankfurt Main
Fasbender: "Frankfurt muss Frachtfurt bleiben! Revision ist richtig, damit
über Ausnahmen vom Nachtflugverbot tausende von Arbeitsplätzen erhalten
werden können."
Frankfurt am Main. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) stärkt
für die morgige Landtagsdebatte Wirtschaftsminister Dieter Posch den Rücken für
seine Entscheidung, gegen das VGH-Urteil zum Ausbau des Flughafens Frankfurt Main in Revision
zu gehen. "Der Weltflughafen Frankfurt muss nachts für eine Mindestzahl an Flügen
offen bleiben – sonst werden tausende Arbeitsplätze allein in der Logistikbranche
verloren gehen und viele andere darüber hinaus. Eine Verringerung der Zahl zulässiger
Flugbewegungen unter die im Planfeststellungsbeschluss erlaubten 17 wäre wirtschaftlich
unsinnig und rechtlich höchst fragwürdig. Ohne Nachflüge wäre Frankfurt bald
kein Weltflughafen mehr und würde besonders im Frachtgeschäft verlieren. Wir fordern
hingegen: Frankfurt muss Frachtfurt bleiben!", erklärte Volker Fasbender,
Hauptgeschäftsführer der VhU.
Aus Sicht der hessischen Wirtschaft sei die Revision
die einzige Chance, um zu gewährleisten, dass die Interessen der Unternehmen und der
Beschäftigten im Luftverkehr und in der gesamten Region gewahrt werden. Fasbender: "Eine
Lehre aus der Finanz- und Wirtschaftskrise lautet, künftig noch mehr dafür zu sorgen,
dass Dauerarbeitsplätze in unserer Region bleiben und neue geschaffen werden. Logistik ist
ein Wachstumssektor mit Arbeitsplatzzuwächsen, den wir stärken und nicht schwächen
dürfen. Deshalb ist die Revision richtig."
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