Pressemitteilung: 12. Februar 2010
CDU und FDP wollen Gesundheitsschäden durch Fluglärm totschweigen
Zu der fortgesetzten Weigerung von CDU und FDP, eine Studie zu den Gesundheitsrisiken
durch Fluglärm zu unterstützen, erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer
Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im
Hessischen Landtag:
"CDU und FDP sind weder an einer Anhörung Professor Greisers oder gar an einer
eigenen Studie für die vom Fluglärm betroffenen Menschen rund um den Frankfurter
Flughafen interessiert. Das haben die gestrigen Debatten in den beiden Landtagsausschüssen
in aller Deutlichkeit gezeigt."
Der Epidemiologe und medizinische Statistiker
Professor Eberhard Greiser habe jüngst in einer Studie zum Flughafen Köln/Bonn
nachgewiesen, dass bereits ab einem Schallpegel von 40 dB(A) eine signifikante Steigerung
von Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Brustkrebs auftrete.
"Die
Regierungsfraktionen wollen die Ergebnisse dieser Risikostudie aber am liebsten totschweigen.
Es ist aber die Pflicht der Landesregierung, die vom Fluglärm betroffenen Menschen
zumindest über ihr erhöhtes Krankheitsrisiko zu informieren. Darüber hinaus
brauchen wir die Informationen aus einer solchen Studie für den Flughafen Rhein-Main
für eine angemessene Gesundheitsvorsorge. Dass CDU und FDP solche Daten nicht haben
wollen, unterstreicht ihre verantwortungslose Politik."
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