Pressemitteilung: 27. April 2010
Gesamtbelastungsstudie: Ministerin Silke Lautenschläger (CDU) betreibt Etikettenschwindel
Zur Landtagsdebatte über die 2008 vom Parlament beschlossene Gesamtbelastungsstudie erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag.
Für die Regierungskoalition von CDU und FDP ist die vorgelegte Ausbreitungsberechnung für Feinstaub und Stickstoffdioxid für den Ballungsraum Rhein-Main die 2008 beschlossene Gesamtbelastungsstudie. Das ist ignoranter Etikettenschwindel! Die Landesregierung verschaukelt die im Netzwerk Umwelt und Klima Rhein-Main zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen und Umweltverbände.“
Zum Schutz der Bevölkerung in der Rhein-Main-Region vor immer neuen gesundheitsschädlichen Beeinträchtigungen brauche man Untersuchungen, die die gesamte Belastung auf die Menschen beschreibe - nicht nur von zwei Stoffen, so Schott.
Die kombinierte Wirkung von Schadstoffen (Schadstoff-Cocktails) aus Luft, Wasser und Nahrung müsse darin genauso berücksichtigt werden wie radioaktive Strahlung, Elektrosmog und Lärm.
Zurück